Road to Hell

Der Rassenkrieg geht weiter.. und wir mitten drin

Staffel 1 - Folge 5

- Aus der Sicht von Jason -

Seit dieser fetten Explosion, die dieser Shawn hatte losgehen lassen, war die Stimmung überall dementsprechend angespannt. Die Polizei in Alamogordo ist nun aggressiver als je zuvor.. Vorallem unsere schwarzen Mitbürger bekommen das zu spüren. Verdammter Rassismus!

Hank, Mike, Amy und ich trafen uns am Morgen im Satellite Inn, um die Lage zu besprechen. Jedoch wurde unser Zusammentreffen schnell von so einem Spinner gestört, der Fotos von uns machte. Er stand draußen vor dem Fenster und dachte wohl, dass wir ihn nicht sehen. Hank und Mike sind durch die Hintertür, um ihn besser überraschen zu können. Der Typ lies sich aber nicht so schnell schnappen und versteckte sich in einem der Trucks, die vor dem Satelite Inn standen. Mit ein bisschen Einschüchtern und Bestechung konnten die beiden aber endlich herauskriegen was dieser Typ von uns, oder besser gesagt, von wem er was wollte. Anscheinend war er ein Privatdetektiv aus Californien und sollte Fotos von Amy machen, warum weiß wohl nur sie. Anscheinend hat sie irgendein ein Geheimnis, dass sie uns nicht erzählen möchte. Mir ist das alles eigentlich ziemlich egal muss ich sagen, solange wir durch sie nicht in Schwierigkeiten geraten.

Nach dieser seltsamen Aktion beschlossen wir ein Grillfest im Trailer-Park zu veranstalten. Amy und ich sollten alles besorgen, was man dafür brauchte. Ich hatte wirklich keinen Bock drauf, aber Hank und Mike halten sich wohl für was Besseres und behandeln mich wie einen dummen Laufburschen…
Also sind Amy und ich los, um Fleisch und Bier zu besorgen, während die beiden Pfeifen sich haben vollaufen lassen. Wir hatten alles eingekauft und waren bereits auf dem Rückweg als uns diese Polizisten in die Quere kamen. Sie hatten die gesamte Straße gesperrt, um sämtliche Fahrzeuge zu kontrollieren. Kein Wunder, seit diesem Bombenanschlag mit vielen Toten, ist die Lage sehr gereizt.
Vor uns wurden zwei Schwarze von der Polizei kontrolliert, diese weigerten sich aber ihren Wagen durchsuchen zu lassen. Die Polizisten reagierten meiner Meinung nach viel zu aggressiv und wurden sofort handgreiflich. Im nachhinein bereue ich diese Entscheidung, aber ich konnte mir das nicht länger unttätig ansehen und beschloss einzugreifen. Ich verteidigte die Schwarzen, aber leider half das keinem von uns. Es lief darauf hinaus, dass Amy und ich verhaftet wurden. Tja, war wohl ne ziemlich blöde Idee..

Auf dem Revier hatten wir einen Anruf frei und Amy rief diesen Carl an. Er sollte Mike und Hank Bescheid sagen, damit die uns irgendwie helfen konnten.
Wir hatten uns da wirklich in die Scheiße geritten, mir war die ganze Sache ziemich peinlich, ich hatte schon Angst davor was Hank und Mike dazu sagen würden, aber das würde ich natürlich nie zugeben.
Von uns wurden die üblichen Fotos gemacht und wir bekamen einen ziemlich schäbigen Anwalt. Jedoch hatte der uns auf etwas Wichtiges aufmerksam gemacht, was die Polizisten vergessen hatten uns vorzulesen: Unsere Grundrechte. Einen Haken gab es aber, wir brauchten einen Zeugen. Tatsächlich war noch eine andere schwarze Frau dort gewesen und hatte gesehen wie wir uns für die schwarzen stark gemacht hatten. Wir mussten sie nur irgendwie finden. Dies mussten aber Hank und Mike übernehmen, wir konnten ja nirgendswo hin. Also warteten wir bis unsere Anhörung beginnen sollte. Ich hoffte so sehr, dass sie die Zeugin finden würden.
Tatsächlich hatten sie sie gefunden, aber weder Hank noch Mike kamen mit ihr an, lediglich Carl war da. So typisch, diese Säcke hatten uns einfach im Stich gelassen und Carl losgeschickt. Wir waren zwar freigesprochen und durften gehen, aber irgendwie war ich nicht sehr glücklich. Ich war ziemlich wütend ehrlich gesagt. Zudem kam ja noch, dass Carl die Anweisung bekommen hatte, dass er uns nicht mitnehmen durfte. Wir mussten laufen! Aber zum Glück war unser Anwalt noch da und der war so freundlich uns zu meinem Motorrad zu fahren. Seltsamerweise war das Fleisch und das Bier nicht mehr bei meinem Motorrad. Mit einem mulmigen Gefühl fuhren wir zurück zum Trailer-Park.

Dort angekommen, trafen wir auf einen völlig besoffenen Mike und einen vollgefressenen Hank. Die zwei waren nicht besonders erfreut uns zu sehen und Mike nahm mich auch gleich in den Schwitzkasten. Diesen Trottel würde ich gern mal meine Meinung geigen, aber wenn ich Kohle verdienen will, muss ich wohl meinen Mund halten, um bei den Road Pirates einsteigen zu können. Amy verteidigte mich mit einem kräftigen Schlag in Mikes Eier, jedoch brachte das nicht viel. Da half nur noch Hank, um dieses “Gerangel” zu beenden. Da wir weder Bier noch Fleisch dabei hatten, wollten sie, dass ich nochmals losziehe, um was zu besorgen. Komischerweise waren die beiden aber gut versorgt gewesen..

Also fuhr ich nochmal los, um was zum Grillen zu kaufen. Auf dem Rückweg sah ich wie ein Haus brannte und zwei in weißen Kutten gehüllte Typen, die in ein Auto stiegen. Mir war es sofort klar. Diese Scheißkerle hatten das Haus angezündet und wollten nun einfach so abhauen. Aber nicht mit mir! Ich fuhr schnell hinterher, die Zwei bemerkten mich aber und fuhren ebenfalls schneller. Anscheinend war der Fahrer nicht besonders geschickt und fuhr in einen Graben. Ich stieg ein paar Meter davon entfernt und zog meinen Revolver. Beide stiegen auch schnell aus und einer schoss auf mich. Er verfehlte Gott sei Dank und ich konnte ebenfalls abdrücken. Ich erwischte den Typen und er fiel zu Boden. Ich fragte, wieso sie das Haus angezündet haben und da kam die erschreckende Antwort. Er meinte, dass dort drin eine schwarze Frau gewohnt hat, die wohl für zwei Weiße aussgesagt hat, die sich für zwei Schwarze stark gemacht haben. Zutiefst getroffen von dieser Nachricht schoss ich auf den Typen. Ich traf, aber er war noch am Leben. Ich beschloss ihn laufen zu lassen. Das hätte ich wohl nicht tun sollen..

Verwirrt von diesem Ereignis fuhr ich zurück zu den Anderen. Aufgeregt erzählte ich von meinem Zusammentreffen mit den Typen vom Ku-Klux-Klan. Natürlich waren sie überhaupt nicht begeistert von meiner Aktion.. kein Wunder, ich hab uns da in etwas reingezogen, was uns eigentlich gar nichts angeht.

Auf einmal kam …. und berichtete von einem Aufruhr in der Stadt. Viele Schwarze gingen auf die Straße wegen Diskriminierung und wegen der Frau die im Brand ums Leben gekommen ist. Wir beschlossen uns daran zu beteiligen und die Lage abzuchecken.
Dort angekommen kam uns auch schon das Chaos entgegen. Viele wütende Schwarze, die Feuerwehr, die versuchte das Haus zu löschen und einige überforderte Polizisten mit gezückten Waffen. Wir wollten nicht auffallen und beobachteten das Ganze lieber, als mitzumischen. Wir beschlossen es dabei beruhen zu lassen.
Da Amy und ich Scheiße gebaut hatten, warfen Hank und Mike Amy kurzer Hand raus. Natürlich durfte sie gerne bei mir schlafen.

Am nächsten Morgen wachte ich neben Amy auf. Es war nichts passiert.. leider. Kurze Zeit später fuhren wir zum Trailer-Park, dort erwartete uns eine stinkende Überraschung.. Keiner war zu sehen, der Wohnwagen von Mike, Hank und Amy stand offen und keiner war zu sehen. Als ich in den Wohnwagen ging hatte ich das Gefühl, dass es mir die Nasenhaare wegätzte. Meine Augen tränten und ich wollte nur noch raus an die frische Luft. Hank hatte die Toilette verstopft. Unglaublich was dieser Kerl produzieren kann. Da kam auch schon Mike hergelaufen. Tja, das Klo war erstmal hinüber.
Ein bisschen später frühstückten wir wiedermal im Satellite Inn und überlegten was wir als nächstes machen sollten. Vielleicht wusste dieser Penner-König mehr.
Wir wurden natürlich bei ihm herzlich empfangen und brachten wieder ein Geschenk mit: Schnaps. Der König hatte inzwischen eine Lösung für unser Nutten-Problem gefunden. Ein verlassener Flugplatz, wo sie ungestört ihrer Arbeit nachgehen können. Aber das war nicht unser einzigstes Anliegen an diesen Spinner. Wir wollten wissen ob er etwas von dem Ku-Klux-Klan Typen weiß, den ich habe entwischen lassen. Leider wusste der auch nicht viel, nur dass er zur Feuerwehr gehören könnte.
Als wir gerade aus dem “Königreich” dieses selbsternannten Königs herauskamen, lief uns … entgegen. Er berichtete uns, dass die Bar in etwa einer Woche Eröffnung feiern könnte. Endlich mal was Positives! Eine fette Party, darauf hab ich richtig Bock!

Alles in allem muss ich sagen, dass ich ziemlich viel Scheiße gebaut habe, zwar nicht im wortwörtlichen Sinn wie Hank, aber schon einen ziemlich dicken Haufen Scheiße. Ich hoffe wir bekommen deswegen nicht noch mehr Ärger mit der Polizei und dem Ku-Klux-Klan..

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mond

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